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Budapest - die Stadt der Heilbäder - 'Sanus per Aquam' ('Spa') (Dauer ca. 3,5 Stunden)
 

Diese Stadtbesichtigung entspricht im Großen und Ganzen der Standardstadtrundfahrt. Hauptunterschied ist jedoch, dass man vor allem noch die Bäder miteinbezieht: es werden die wichtigsten historischen Heilbäder von Budapest gezeigt und erläutert. Der Ausflug endet mit einer Bademöglichkeit im Gellért Heilbad.
 

Die Hauptstadt ist reich an Thermalwasserquellen, Heilwässern und Heilbädern. Bereits zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg erhielt sie den Rang einer Badestadt. Außer den im 16. Jahrhundert erbauten türkischen Bädern (Lukácsbad, Királybad, Rudasbad und das Rácbad) zählen insbesondere durch ihre Heilkraft berühmt gewordene Badeeinrichtungen zu unseren bestens behüteten Schätzen: das Széchenyibad und das Gellértbad.
 

Nun stellen wir eine Route vor, bei der Sie sich einige Heilbäder der Hauptstadt anschauen können. Für die Bäder ist ein 'Besucher-Eintritt' zu entrichten. Falls Sie möchten, können auch Sie diese verbilligten Eintrittskarten in Anspruch nehmen.
 

 

Heldenplatz. Nach der Besichtigung des monumentalen Platzes gehen wir zum Széchényi Heilbad (XIV. Állatkerti út 11. (1)) hinüber. Wir werfen vom Seiteneingang einen Blick ins Bad; anschließend probieren wir das heiße Heilwasser in dem kleinen Trinkpavillon.
 

Von da aus führt uns der Weg auf die Margaretheninsel. Unterwegs schauen wir kurz das 'Dagály Bad' (XIII. Népfürdõ u. 36. (2)) an, das eigentlich ein Strandbad ist, in dem auch Thermal-wasser angewendet wird. Der alte Name des Bades (Népfürdõ - Volksbad) weist darauf hin, dass es für größere 'Menschenmassen' geplant worden ist.
 

In der unmittelbaren Nähe des Bades wird der größte Schwimmsport-Komplex Ungarns bis 2106, im Rahmen einer Investition von 8 Milliarden HUF, fertiggebaut.
 

Auf der Insel schauen wir uns das Hotel Thermal (XIII. Margitsziget (3)) an und besichtigen einige der Heilanlagen. Es folgt ein kleiner Spaziergang im Japanischen Garten der Insel, wo der kleine Teich auch von einer Thermalquelle gespeist wird.
 

Es geht auf der Budaer Seite weiter zum Császárbad (II. Frankel Leó út 31-33. (4)) bzw. zum Lukácsbad (II. Frankel Leó u. 25-29. (5)). Beide sind uralte Bäder: Schon den Römern und den Türken waren diese Quellen bekannt.
 

Am Királybad (II. Fõ u. 84. (6)) steigen wir wieder aus. Finden wir einen Parkplatz, so können Sie ruhig das gut erhaltene Kuppelwerk des türkischen Bades fotografieren.
 

Bevor wir die Stadtrundfahrt beenden, kommen wir noch am Rácbad (I. Hadnagy u. 8-10. (7)) bzw. am Rudasbad (II. Döbrentei tér 9. (8)) vorbei. Das Rácbad mit seinem ehemaligen türkischen Bad (16. Jh.) und mit dem Dampfbad (19. Jh.) bildet heutzutage einen modernen Welness-Komplex am Fuße des Gellértberges.
 

Im Rudasbad ist seit dem 1. Juli 2006 ein ausschließlich für Frauen reservierter Besuchertag eingeführt worden, der jeweils dienstags zwischen 06:00 und 20:00 Uhr zum einzigartigen Erlebnis des Badens ohne Badeanzug einlädt, eine, in einem original türkischen Bad für Europa einmalige Gelegenheit.
 

Das letzte Ziel der Stadtbesichtigung ist das vornehme Gellértbad (XI. Szent Gellért tér 1. (9)), in dem Sie auch selber in dem ungarischen Heilwasser baden können (siehe Badgebäude unter 'Jugendstilfahrt').