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Ausflug zum Donauknie (Dauer 6 bis 8 Stunden)
 

Drei Städte werden im Donauknie aufgesucht: am weitesten entfernt befindet sich Esztergom (60 km), etwa auf halber Strecke Visegrád und die dritte Stadt, Szentendre, liegt nur 16 km weit von der Hauptstadt.
 

Das so genannte Donauknie selbst ist eine riesige, scharfe Stromkurve der Donau, die an dieser Stelle eine Bergkette durchbricht und ihre west-östliche Richtung in eine nord-südliche wechselt. Die hiesige Umgebung des Visegráder und Pilis bzw., auf der anderen Seite des Flusses, des Börzsöny und Cserhát Gebirges ist landschaftlich wunderschön. Zum überwiegenden Teil ist das Donauknie praktisch ein Erholungsgebiet. Die drei Städte bieten einen umfangsreichen Einblick in die ungarische Geschichte und Kultur.
 

 

Esztergom
Unser Weg führt zuerst in die ehemalige Hauptstadt Ungarns, zum heutigen Erzbischofsitz Esztergom. Wir fahren nicht die Donau entlang, wir schneiden das Dreieck der Donaukurve an der Südwestseite des Pilisgebirges ab. Kleine Gemeinden mit ungarndeutscher Vergangenheit lassen wir hinter uns. Wir machen einene kurzen Aufenthalt in Piliscsaba, an der Pázmány Péter Katholischen Universität. Die extravagante Architektur entstand eigentlich durch den Umbau eines ehemaligen sowietischen Kasernenkomplexes.
 

Anschließend geht es nach Esztergom weiter. Hier wird die größte Kathedrale Ungarns mit Krypta und Schatzkammer besucht sowie das Panorama der direkt gegenüberliegenden slowakischen Stadt Párkány/Sturovo vorgestellt.
 

Visegrád
Nach einer guten halben Stunde erreichen wir die ehemalige königliche Residenz. Die beispielhaft wiederhergestellten Ruinen der Hochburg und des Schlosses erklären uns die Geschichte des ungarischen Mittelalters. Vom Felsenplateau eröffnet sich eine überwältigende Aussicht auf das Donauknie, wo die Spuren der ehemaligen Bauarbeiten des (Gott sei Dank) nicht verwirklichten ungarisch-slowakischen Wasserwerkes noch zu sehen sind.
 

In der Sommersaison werden am mittelalterlichen Salamonturm Ritterturniere veranstaltet. In Visegrad kann auch ein Mittagessen, beispielsweise im Restaurant 'Renaisance', eingeplant werden.
 

 

Szentendre
Die letzte Station machen wir in dem kleinen Barockstädtchen Szentendre. In der malerischen Landschaft ist die kleine Ortschaft mit ihren serbisch-orthodoxen Kirchen, mit ihrer Künstlersiedlung und ihren bald hundert Museen und Ausstellungssälen ein echtes Touristenparadies. Dutzende von Souvenierläden und Kaffeehäuser sowie Kleingaststätten bieten ein gemütliches Ambient an. Haben wir in Visegrád nicht gespeist, so kann hier auch ein Mittagessen eingenommen werden.
 

Vorgeschlagene Museen: Margit Kovács Keramik-Sammlung; Marzipan-Museum; Skanzen.
 

Die Dauer der Fahrt hängt von der Anzahl der zu besuchenden Museen und von der Tatsache ab, ob ein Mittagessen eingeplant werden soll.